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Lieder mit Treppenhaus

Berlin, April 2006, Clubhaus der FU Berlin
Konzertintervention im Rahmen des Symposiums „Klanganthropologie:
Performativität - Imagination - Narration“ des Studiengangs
Sound
Studies der UDK Berlin.
Ein Artikel von Erdbeerfeld zu diesem Konzert ist erschienen in
Klanganthropologie:
Paragrana, Band 16/ 2007, Heft 2 hrsg. von Holger Schulze und Christoph
Wulf.

Ausschnitt aus dem Konzert: "Improvisation",
"Klare Nacht".


Umsetzung
Sechskanalige konzertante Bespielung des Treppenhauses. Eine Mischung
aus Improvisationen mit und aus den dort gefundenen Klängen
und unseren Liedern. Spiel mit dem Raum. Interaktive Videoperformance
– den Raum erweiternd durch Projektion verschiedener Raumbilder,
passend zu den Liedern.

Klänge:
Knarrende Dielen, zwitschernde Vögel, Türgriffe, die
bewegt werden, ohne dass eine Tür sich öffnet. Der Klang
der Treppen wird zum Rhythmus. Eine scheinbar unendlich lange Treppe
wird mit gleichmäßigem Gang beschritten. Musik folgt
dem Gang oder kommt entgegen. Das Mikrophon als fokussierende Lupe
des Moments. Der Raum verschmilzt mit der Musik, sobald seine Nebengeräusche
Teil des Arrangements sein dürfen. Das Knarzen der Dielen wird
als rhythmisch-harmonisches Element integriert. Fließender
Übergang zwischen allen Ebenen der musikalischen Abbildung.
Instrumente, Stimme, Schall, Reflexionen, Menschen, Raumakustik
und Raumklänge.


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